Urania Theater präsentiert

Gegen die
Demokratie

von Esteve Soler

 

Sept 3. | 5. | 12. | 15. | 17. | 22. | 24. | 29. | Okt 6. | 13.

Deutsche Erstaufführung

Cast: Rosa Dahm, Johnny Hoff und Matthias Pieper

Regie: Adrian Linz

Adrian Linz studierte Theater-, Film- und Medienwissenschaften an der Universität Wien und Regie an der University of the Arts Amsterdam. Als Regieassistent arbeitete er unter anderem am Schauspiel Hannover, Burgtheater Wien und Deutschen Theater Berlin. Erste eigene Arbeiten inszenierte er am Landestheater Neuss und an der Oper Chemnitz. 

“In sieben kurzen, nicht miteinander verbundenen und in sich abgeschlossenen Szenen zeigt Esteve Soler in ‘Contra la democràcia’ Auswüchse unserer heutigen Zeit auf. Eine absurd groteske Atmosphäre der Horrorszenarien des Grand Guignol verleiht den einzelnen Geschichten ihre Wirkung. Dass hier grundsätzlich etwas schiefläuft, wird deutlich, wenn ein Elternpaar den Sohn mitten in der Nacht weckt, um ihm mitzuteilen, dass er ungewollt war und daher nun erschossen wird. Oder wenn sich in einer anderen Szene plötzlich keine der Figuren mehr daran erinnern kann, welche Zahl auf die Sechs folgt. Solers komische und zugleich unheimliche Geschichten lassen einem das Lachen im Halse stecken bleiben.”

(Internationales Literatur Festival Berlin)

„Es darf gelacht werden, aber das Lachen erstirbt einem immer wieder auf den Lippen. Die Wendungen, welche die Ereignisse […] nehmen, sind nicht vorauszusehen und darum jedes Mal ein Volltreffer.“

(Bieler Tagblatt, 29.04.14)

„Kann man überhaupt gegen Demokratie und Liebe sein? Man kann! Vor allem, wenn die Begriffe in die Mangel von kritischer Distanz und skurrilem Humor genommen werden. […] Was auf der Bühne gezeigt wird, ist keine Vorwegnahme einer Welt von morgen, sondern ist ein groteskes Bild der Wirklichkeit von heute.“

(Aargauer Zeitung, 29.04.14)