Bridge Markland: faust in the box

faust in the box

Wissenschaftler Faust sucht nach ultimativem Wissen und Spaß im Leben.
Da taucht einer auf, der alle Wünsche erfüllen kann: Mephisto! Der Haken dabei? Faust muss ihm seine Seele verkaufen. Und das Wünsche erfüllen funktioniert nur, weil Mephisto Leute krass manipuliert, notfalls mit Drogen und Zauberei. “Weiter weiter ins Verderben, wir müssen leben bis wir sterben.” tönt Rammstein-Sänger Till Lindemann dazu.

In dieser rasanten Ein-Frau+Puppen-Voll-Playback-Show wechselt Bridge Markland ständig zwischen Mephisto, Faust und Gretchen. Zusätzliche Figuren spielt sie mit Handpuppen. Goethes Texte werden mit Popmusik-Zitaten verstärkt. Roy Orbison singt “Pretty Woman” als Faust Gretchen zum ersten Mal sieht. Elvis heizt der Unerfahrenen mit “Falling in Love” ein. Da helfen auch die Warnungen der Ärzte nicht: “Männer sind Schweine – traue ihnen nicht”.

Diese Liebesgeschichte hat auch bei Bridge Markland kein Happy End, macht aber sehr viel Spaß. Sie zaubert nicht nur einen erfrischenden Faust aus der Box, sie liefert auch einen neuen Blick auf die Popmusik-Geschichte.

Im Soundtrack treffen die berühmten Sätze des bekanntesten deutschen Theaterstücks auf AC/DC, Die Ärzte, David Bowie, Depeche Mode, Tim Fischer, Joy Division, Evelyn Künneke, Led Zeppelin, Metallica, Madonna, Peter Maffay, Monty Python, Kylie Minogue, Roy Orbison, Pink, Placebo, Elvis Presley, Rammstein, Marika Rökk, The Rolling Stones, Seeed, Freddy Quinn, Grethe Weiser, Robbie Williams und viele andere Musikkünstler.

Beispiele Text/Musik Collage
Faust: Mein schönes Fräulen darf ich’s wagen meinen Arm und Geleit ihr anzutragen?
Pretty Woman walking down the street (Roy Orbison)
Faust: Das also war des Pudels Kern?
Heaven help me, I didn’t see the devil in your eyes (Elvis Presley)
Mephisto: Hätt ich mir nicht die Flamme vorbehalten, ich hätte nichts Aparts für mich.
I am the god of hell fire and I bring you: Fire (The Crazy World of Arthur Brown)

Mitwirkende

Sprecher: Ingo Volkmer (Faust), Thomas Nicolai (Mephisto), Heike Ulbrich (Gretchen), Claudia Jakobshagen (Frau Marthe), Berit Bartuschka (Hexe/Die Alte), Olaf Grolmes (Geist), Nadine Frontini (Lieschen), Viktor Pavel (Gott), Dorice Arsenopoulou (Die Schöne)
Regie: Bridge Markland + Heike Gäßler, Text- + Soundcollage: Bridge Markland
Sound Design: Claus Buehler (UA 2006) + Tom Hornig (Neubearbeitung 2016)

 

Presse

“… Auffallend ist, wie schnell und dynamisch der gekürzte Text aus Goethes Feder unter Marklands zielsicherer Regie von den Song-Einspielungen ergänzt, kommentiert und begleitet wird. …
Die Fähigkeiten Marklands als Arrangeur, Schauspielerin und gewitzter Kommentatorin … lassen das Goethe-Werk auf eine neuartige Weise erscheinen, wofür man nach so vielen Jahren der intensiven Auseinandersetzung im Theaterbetrieb eigentlich nur dankbar sein kann.”
Süddeutsche Zeitung, 25.3.2018

“Goethes Faust und Gretchen als rasendes Kasperltheater … begleitet von den Rolling Stones, Freddy Quinn, Madonna, Seeed und Marika Rökk.”
taz, Berlin

“Bridge Markland ist ein wahres Multitalent: … (und bietet) einen spannenden Zugang zu der Welt des Goethe Klassikers.” Rheinische Post

“Da liefern sich Faust und die Seinen eine muntere Zitat- und Sloganschlacht mit Madonna, Freddy Quinn, Peter Maffay und Marika Rökk. Jede Zeile, jeder Refrain sitzt punktgenau zwischen den Originaltextzeilen, was für die Universalität und Modernität des Klassikers spricht. Und natürlich für Bridge Markland. … sie steigt mit Faust in die Kiste und zaubert eine Überraschung nach der anderen hervor: Kasperletheater, Playback-Show und einen schier unerschöpflichen Vorrat an Grimassen. Ein Heidenspaß.”
Berliner Morgenpost

 

classic in the box – das Projekt:

2005 startete Bridge Markland diese Liebeserklärung an klassische Theaterstoffe und an die Pop-Musik. Namensgeber der Reihe ist die große Box, aus der sie ihre Ein-Frau+Puppen-Vollplayback-Shows zaubert. Mit einmaligem Verwandlungstalent spielt sie rasant alle Rollen, mal als Mensch, mal als Puppe. Sie kürzt die Texte und verstärkt oder kontrastiert sie mit passenden Popmusik-Zitaten. Ihre ungewöhnlichen Bearbeitungen klassischer Bühnenstücke begeistern sowohl Klassik-Liebhaber als auch Klassik-Muffel, Pop-Musikfans sowieso.

Bridge Markland spielte ihre Klassiker an vielen Goethe-Instituten, Universitäten und bei der deutschen Botschaft in Ottawa. Sie tourte damit zehn mal durch die USA und vier mal durch Kanada. räuber in the box gewann 2015 den 2. Preis beim Monospektakel Festival des Theater Reutlingen.
Die classic in the box Stücke werden regelmäßig an Schulen in Berlin und Bundesweit eingeladen.

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